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2001 Saskatoon - Kanada
Das Familientreffen in Saskatoon / Kanada in 2001 bleibt uns allen in unvergessener Erinnerung. Ein großer Dank gehört den dortigen Organisatoren, Patsy Moore aus USA, Jerold und Ralph Gliege mit ihren Familien aus Saskatoon. Sie boten uns erfüllte Stunden beim Familientreffen in Hephurn und anschließend eine abenteuerliche Rundreise durch Nord- und Zentralsaskatchewan. Aus Deutschland nahmen 17 Glieges teil, die sich erst am Frankfurter Flughafen kennenlernten und von da in das große Abenteuer Familie aufbrachen. Wie groß war die Überraschung in Saskatoon auf so viele Glieges zu treffen: aus Florida, New York, Atlanta, British Colombia, Indiana, Pensylvania waren sie gekommen und viele Freundschaften wurden geschlossen. Jerold Gliege besuchten wir in seiner Kirche, der Holy Covenent Church, in der wir einen sehr ergreifenden  Gottesdienst erleben durften. Unser Familientreffen fand in Hephurn statt und wir danken allen Akteuren der Familie die zum guten Programm und somit zum Gelingen des Festes beitrugen. 
Linden Gliege und seine Familie besuchten wir in seinem Jagd- und Angelcamp. Im Sommer wird geangelt oder man geht auf Bärenjagd. Im Winter macht ein Wettrennen mit dem Motorschlitten auf dem zugefrorenen Smoothstone Lake am meisten Spass. Wir hausten in Trapper-Holzhütten, besuchten die 60 km entfernt wohnenden einzigen Nachbarn mit dem Boot. Ca. 400 km entfernt war die nächst größere Stadt. In dieser einsamen Gegend ist man Selbstversorger und im Notfall gibt es den Hubschrauber. Beim abendlichen Lagerfeuer und Grillen am Stock bestaunten wir die einmalig schöne Natur des Smoothstone Lake. Unser nächstes Ziel führte uns in das Indianerreservat am riesigen Lake La Ronge. In 5 Booten fuhren wir mit den Indianern auf den See zum Angeln und manche Stromschnelle liess unser Herz höher schlagen. 14 große Fische, ich halte auf dem Bild meinen großen Jackfish in den Händen, haben wir gefangen und anschließend in einem halbierten Fass gegrillt. Die Reste dieses Leckerbissens ließen sich die Pelikane schmecken.  Abends wurden wir auf einem Hausboot mit kulinarischen Leckereien verwöhnt und fuhren auf dem über 1000 km umfassenden See in die rote Abensonne, wohlwissend dass wir von guten Führern wieder in die Zivilisation gefahren wurden.
 
Die Ursprünglichkeit dieser Landschaft faszinierte uns alle. Von den Naturwundern des Lake la Ronge ging es weiter mit dem Kleinbus über schnurgerade Straßen, den  Blick geradeaus bis zum Horizont gerichtet, in einen der vielen Nationalparks Kanadas, den Prince Albert National Park. In der Indianersprache heißt der dortige See Waskesiu Lake und diente als Filmkulisse zu einigen Filmen. Mit dem Paddlewheeler", einem Schaufelrad-Dampfer, der Kapitän ist hier übrigens eine attraktive Frau, erkunden wir diese legendäre Gegend, in der es Bären, Wölfe, Waschbären, Stinktiere, Stachelschweine gibt, man stets mit einem Blick zurück vorsichtig durch den Wald wandert. Hier ist die Heimat der Biber. Viele Dämme stauen das Wasser in den Wäldern, so dass man nur über Holzstege den sumpfigen Boden überwinden kann. Der Besuch eines alten Forts darf nicht fehlen. So machen wir Halt in Fort Carlton und tauchen ein in die legendäre Zeit der englischen Hudson Kompanie und ihrem internationalen Fellhandel, bis hin zu den Massentötungen der Bisons. Bisonfleisch hat einen strengen Geschmack, der Bisonburger ist gewöhnungsbedürftig. Auf indianischen Spuren waren wir auch im Wanuskewin Heritage Park, dem ehemaligen Gebiet der Cree-Indianer. Am Fuße des Saskatchewan Rivers lag das Winterquartier und neben  historischen Ausgrabungen mit alten Speerspitzen der Indianer kann man den damaligen Alltag hautnah miterleben oder  mit dem Medizinmann tanzen. Im Frühjahr treffen sich hier mehrere Stämme und Hunderte von Indianern feiern ein großes Fest. Gern wären wir dabei.
 
Zurück in Saskatoon besuchen wir mit unseren Glieges den deutschen Friedhof in Stoney Hill, hier liegen noch viele Glieges - die seiner Zeit auswanderten -  begraben, darunter auch Tobias Gliege. Sein altes Haus steht noch in Waldheim und der jetzige Besitzer hatte uns eingeladen, es zu besuchen. Das alte Mobiliar, Bilder, ein deutscher Spruch an der Wand, alles findet man in gut erhaltenem Zustand. Selma Gliege - die Mutter von Jerold - erzählt uns hier von den kalten Wintern in Kanada und wie man damals überlebte. Großer Dank sei nochmals allen gesagt, den Glieges in Kanada - die perfekt organisierten und uns unvergessene Tage bescherten - sowie den 17 mitreisenden  Glieges aus Deutschland, als humorvolle Truppe. Vom jüngsten mit 14 Jahren bis zur ältesten mit über 70 Jahren haben alle viel Spass gehabt und neue Freundschaften wurden geschlossen. Ob am Lagerfeuer, in der gemütlichen Brauerei, im feinen Hotel oder in der familiären Umgebung, überall wurden die 17 Glieges aus Deutschland  herzlichst aufgenommen und fühlten sich wie zu Hause.
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